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Ackerfuchsschwanz im Getreide
ADAMA UNRASEXPERTEN - 5 GOLDENE REGELN

Ungräser im Getreide bekämpfen

Ob Weizen, Gerste, Roggen, Triticale oder Dinkel: Eine effektive Bekämpfung von Ungräsern im Getreide besteht aus einem Zusammenspiel verschiedener Maßnahmen.

ADAMAs UNGRASEXPERTEN wissen: Eine erfolgreiche Bekämpfung von Ungräsern im Getreide erfordert eine Kombination aus unterschiedlichen Strategien, die je nach Getreideart individuell angepasst werden müssen. Ob es sich um Weizen, Gerste, Roggen, Triticale oder Dinkel handelt - die effektive Kontrolle von Ungräsern ist von entscheidender Bedeutung, um eine erfolgreiche Ernte zu erzielen.

Um unerwünschte Ungräser zu beseitigen, sollten Landwirte verschiedene Maßnahmen ergreifen, darunter die Verwendung von Herbiziden oder mechanische Methoden wie Bodenbearbeitung. Auch eine geeignete Fruchtfolge sowie eine sorgfältige Pflege des Ackers sind entscheidend, um das Wachstum von Unkräutern zu minimieren.

Durch die Anwendung einer ganzheitlichen und angepassten Bekämpfungsstrategie können Landwirte sicherstellen, dass ihr Getreide gesund und stark wächst und eine optimale Ernte erzielt wird.

Goldenes Getreidefeld
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Erfahren Sie, wie Sie mithilfe unserer bewährten Produkte HEROLD® SC und TRINITY® erfolgreich gegen Ungräser und Unkraut vorgehen können.

Doch nicht nur das: Wir möchten Ihnen auch das neueste Wissen und die besten Strategien zur Verfügung stellen, damit Sie langfristig erfolgreiche Ergebnisse erzielen können.

Es beginnt oft mit ein paar unerwünschten Ungräsern auf der Getreidefläche. Doch wenn man nicht von Anfang an konsequent vorgeht, wird es jedes Jahr schwieriger, das Problem zu lösen. Schließlich leidet auch der Ertrag darunter.

Beispielsweise kann der Ackerfuchsschwanz Ertragseinbußen von bis zu 5 dt. pro Hektar verursachen, wenn sich 100 Halme pro Quadratmeter auf der Fläche befinden. Es gibt keine einzelne Maßnahme, die alle Probleme löst. Vielmehr ist es wichtig, das Problem frühzeitig zu erkennen und konsequent zu bekämpfen.

Deshalb haben wir für Sie die "5 goldenen Regeln" der Ungras-Bekämpfung zusammengestellt. Sie helfen Ihnen dabei, Ihre Getreideflächen langfristig und nachhaltig von resistenten Ungräsern zu befreien.

Key facts zur Ungraskontrolle mit Herold und Trinity

Fünf goldene Regeln für die Ungraskontrolle im Getreide

Um resistente Unkräuter im Getreide erfolgreich zu bekämpfen, bedarf es einer umfassenden und nachhaltigen Strategie. Eine einzelne Maßnahme reicht hierbei nicht aus. Deshalb haben wir fünf goldene Regeln für die Ungraskontrolle im Getreide entwickelt, die aufeinander abgestimmte Ackerbau- und Pflanzenschutz-Maßnahmen praxisorientiert zusammenfassen. Mit diesem Bündel an Maßnahmen kann jeder Getreideanbauer effektiv und langfristig gegen resistente Unkräuter vorgehen.

Getreidefeld grün Getreideschutz Plus

Effektives Nachernte-Management

Das Problem nicht zum Problem werden lassen.

Das Ungras, das nach der Ernte zum Auflaufen gebracht und vor der Aussaat entfernt wird, kann nicht mehr zum Problem für die Kulturpflanzen werden und keinen Samen im Boden anlagern.

Ackerfuchsschwanz z.B. läuft hauptsächlich im September bis Anfang Oktober auf. Deshalb: falsches Saatbett nutzen, damit Ackerfuchsschwanz und Gemeiner Windhalm auflaufen können. 

Aufgelaufene Ungräser im Getreide mechanisch bekämpfen, z.B. mit dem Striegel. Auf keinen Fall Samen vergraben oder verschütten, damit wird der Samenvorrat im Boden erhöht und das Problem vergrößert sich.

Ungrasbekämpfung Goldene Regel Nr. 1

Aussaat

Dreh- und Angelpunkt bei der Aussaat ist der Saatzeitpunkt für das Getreide

Der Schlüssel zum erfolgreichen Anbau von Getreide liegt im richtigen Zeitpunkt der Aussaat. Es empfiehlt sich, die Aussaat so spät wie möglich und dennoch angemessen für die jeweilige Region durchzuführen. Auf diese Weise haben Ungräser die Chance, vor der Aussaat zu keimen und können anschließend leicht entfernt werden. Dies reduziert den Stress für das Getreide deutlich. Selbst kleinste Veränderungen des Aussaatzeitpunkts können große Auswirkungen haben. Daher sollten Sie auf den weniger problematischen Flächen beginnen und die schwierigeren Flächen mit viel Ungras zuletzt bearbeiten. Nach der Aussaat ist es wichtig, den Boden zu walzen, um optimale Bedingungen für die Wirkung von Bodenherbiziden zu schaffen.

Ungrasbekämpfung Goldene Regel Nr. 2

Herbstbehandlung

Im Herbst den Grundstein für eine erfolgreiche Ungrasbekämpfung im Frühjahr legen

Um im Frühjahr nicht den Ungräsern hinterherzulaufen, ist es ratsam, im Herbst aktiv zu werden. Ungräser können schnell zum Problem werden und sollten daher rechtzeitig bekämpft werden. Eine nachhaltige und effektive Herbizid-Strategie beginnt im Herbst, insbesondere mit über den Boden wirkenden Herbiziden.

Durch die Herbstbehandlung kann eine optimale Ergänzung zu acker- und pflanzenbaulichen Maßnahmen erreicht werden. Die Wirksamkeit des Pflanzenschutzes im Herbst ist besonders hoch. Es ist wichtig zu bedenken, dass Ungräser im Frühjahr größer sind und somit schwerer zu bekämpfen sind.

Wer im Frühjahr nicht richtig reagiert hat, hat kaum noch Möglichkeiten, die Ausbreitung der Ungräser zu kontrollieren. Daher ist es sinnvoll, im Herbst den Grundstein für eine erfolgreiche Ungrasbekämpfung im Frühjahr zu legen.

Ungrasbekämpfung Goldene Regel Nr. 3

Optimierung Herbizideinsatz

Verbesserung der Wirksamkeit von Herbiziden

Jeder Prozentsatz an Wirksamkeit ist von Bedeutung bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln. Die Bekämpfung von Ungräsern ist nicht nur wichtig, um den Konkurrenzdruck für die aktuellen Getreidearten wie Weizen, Gerste, Roggen, Triticale oder Dinkel zu verringern. Es ist auch wichtig, den Samenvorrat der Gräser im Boden zu minimieren und zu verhindern, dass er sich aufbaut. Bodenherbizide benötigen eine ausreichende Feuchtigkeit, um ihre optimale Wirkung zu entfalten. Es empfiehlt sich daher, das Getreide bei ausreichender Bodenfeuchtigkeit zu behandeln.

Ungrasbekämpfung Goldene Regel Nr. 4

Die optimale Nutzung der Fruchtfolge

Es ist wichtig, bei der Planung der Fruchtfolge den Blick aufs Ganze zu richten und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. Insbesondere auf schwierigen Standorten können Sommerungen eine sinnvolle Maßnahme sein. Doch auch auf anderen Flächen spielt eine optimale Fruchtfolge eine wichtige Rolle, da Ungräser nicht nur isoliert als Problem der einzelnen Getreidearten betrachtet werden sollten. Daher empfiehlt es sich, beispielsweise bei der Integration von Raps in die Fruchtfolge auch die Herbizidstrategie anzupassen und gezielt auf die Bekämpfung von Ungräsern zu setzen. Hierbei können verschiedene Maßnahmen wie der Einsatz von Metazachlor im Vor- oder Nachauflauf sowie Propyzamid in der Vegetationsruhe helfen, um Ackerfuchsschwanz effektiv unter Kontrolle zu bringen. 

Unkrautexperten goldene Regeln Nr. 5

Das Erfolgsrezept bei der Ungras-Kontrolle im Getreide

Eine erfolgreiche Unkrautbekämpfung im Getreide beginnt bereits mit der frühzeitigen Erkennung und konsequenten Bekämpfung von wenigen Pflanzen. Werden diese Maßnahmen vernachlässigt, wird die Kontrolle zunehmend schwieriger und es können Ertragseinbußen die Folge sein. Besonders der Ackerfuchsschwanz kann bei einer Populationsdichte von 100 Halmen pro Quadratmeter Ertragseinbußen von bis zu 5 dt pro Hektar verursachen. Doch mit effektiven Maßnahmen zur Ungrasbekämpfung lässt sich das Problem erfolgreich lösen und einem optimalen Getreideertrag steht nichts im Wege.

Ackerfuchsschwanz Blüte

Erfahrung und Expertise für optimale Produktlösungen

Wenn es um die Bekämpfung von Ungras geht, gibt es keine Einheitslösung. Vielmehr ist es entscheidend, frühzeitig zu handeln und konsequent zu bleiben. Bei ADAMA möchten wir Ihnen deshalb nicht nur bewährte Produkte für die Ungras-Kontrolle im Herbst wie HEROLD® SC und TRINITY® anbieten, sondern auch unser aktuelles Know-how zur Verfügung stellen. Auf diese Weise können Sie unsere Produkte optimal in Ihre individuelle Strategie integrieren und gezielt einsetzen.

Wir arbeiten eng mit Agris42 zusammen, um die Herausforderungen der Bekämpfung von Resistenzen zu meistern. Unser Ziel ist es, bewährte Strategien zu überprüfen und weiterzuentwickeln, um den Resistenzproblemen stets einen Schritt voraus zu sein. Dabei setzen wir sowohl auf innovative Erkenntnisse als auch auf bewährte Methoden.

Kulturen - Getreide - Roggen vor der Ernte
Weizenähren

HEROLD® SC - Die Nr. 1 für Ihr Wintergetreide!

Seit vielen Jahren hat sich HEROLD® SC bewährt und ist die erste Wahl für die Herbstbehandlung im Wintergetreide. Dank HEROLD® SC können Getreideanbauer von Anfang an auf eine optimale Entwicklung ihrer Kulturen setzen und sich somit die besten Ertragschancen sichern. Vertrauen auch Sie auf Deutschlands meist empfohlenes Getreideherbizid*, denn HEROLD® SC verfügt über eine uneingeschränkte Zulassung und ist der entscheidende Baustein bei der Bekämpfung von resistenten Ungräsern.
Herold SC Image

DIE VORTEILE VON HEROLD® SC

  • Hervorragende Wirkung gegen Ackerfuchsschwanz, Windhalm und zahlreichen Unkräuter im Herbst
  • In allen wichtigen Wintergetreide-Arten einsetzbar, egal ob Weizen, Gerste, Roggen, Triticale*1 oder Dinkel*2
  • Flexibel anwendbar im Voraufauf und im Nachaufauf des Getreides
  • Ideal für ein sinnvolles Resistenzmanagement
Anwendungsempfehlung Herold SC
Wintergerste Ähre

TRINITY® - Die Lösung für Unkrautprobleme im Getreideanbau

Mit seiner einzigartigen Kombination aus drei bewährten Wirkstoffen ist TRINITY® das wirksame Herbizid gegen alle wichtigen Unkräuter, einschließlich Windhalm und Einjähriges Rispengras, im Herbst. Die breite Wirksamkeit von TRINITY® erstreckt sich sogar auf Problem-Unkräuter wie Mohn, Kornblume und Storchschnabel-Arten. Weiterhin ist TRINITY besonders kulturschonend und verträglich für alle Getreidearten. Mit TRINITY® wird der Herbizideinsatz effektiver, einfacher und erfolgreicher. Vertrauen Sie auf TRINITY® - einfach, dreifach, besser.
Trinity Visual

Die vielseitigen Vorteile von TRINITY®

  • Sehr breites Wirkungsspektrum: Windhalm und alle wichtigen Unkräuter inklusive Kornblume, Klatschmohn und Storchschnabel-Arten werden zuverlässig bekämpft
  • Kein Zumischen mehr erforderlich: TRINITY® ist ein All-in-One-Herbizid, das ohne weitere Mischungen angewendet werden kann.
  • Gut verträglich in allen zugelassenen Getreide-Arten und -Sorten: Dank optimal abgestimmter Wirkstoffgehalte
  • Einsatz auch nach dem 31. Oktober auf nicht drainierten Flächen möglich: TRINITY® ist flexibel einsetzbar und sorgt jederzeit für eine effektive Unkrautbekämpfung.
Anwendungsempfehlung Trinity